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    <title>Jedem Augenblick erwächst Erinnerung (Rubrik:Loses)</title>
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    <dc:publisher>Hauswurst</dc:publisher>
    <dc:creator>Hauswurst</dc:creator>
    <dc:date>2004-08-13T10:48:54Z</dc:date>
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    <title>Jedem Augenblick erwächst Erinnerung</title>
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    <title>Blick &amp;uuml;ber den Augen</title> 
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    <description>Das Lachen &amp;uuml;ber andere ist, im Moment der (notwendigen) Verkennung, r&amp;uuml;ckw&amp;auml;rts gerolltes Ausatmen auf Kosten von Dritten. Wenn sie h&amp;ouml;flich sind, werden sie lachend erwidern, was den Bruch als Grenze markiert. Wir sind unser manchmal versichert in einer Weise, die uns vor uns selbst besch&amp;uuml;tzt. Der Spieler, der das Jeton blind setzt, und sp&amp;uuml;rt, da&amp;szlig;, wie seine Hand, der Blick seiner Augen der Kugel Spin und Zwang f&amp;uuml;r die 17 gibt. Warum 17? 23 ist das Zeichen der Illuminaten. Manchmal - vielleicht durch &amp;uuml;bergr&amp;ouml;&amp;szlig;e Anstrenung in der Konzentration oder durch die Heftigkeit eines Schmerzes erleuchtet die innere Landschaft, und man wei&amp;szlig;: man sieht - alles, was geschehen wird. Jede einzeln Wendung, bis in die letzte Ecke eines dunklen Verlieses scheint vorgezeichnet. Das sind die Momente, in denen der Blick &amp;uuml;ber die Augen seinen Triumph feiert. Wie ein Ritual ohne Bacchana, sanfte Gewi&amp;szlig;heit ohne Revolution des Entsinnens. Es ist, als w&amp;uuml;rde man einen Fu&amp;szlig;abdruck im Sand sehen, ehe die F&amp;uuml;sse den Sand ber&amp;uuml;hren, und das Knirrschen von Geroll, ehe der feine Ton an die Ohren drang. Nachwandlerische Sicherheit - nicht zu gehen: zu sehen mit den eignen, fremden Augen im Innern der Landschaft, wenn das Bild der Wirklichkeit wie eine Nebelbank hinter einem liegt.</description>
    <dc:creator>Hauswurst</dc:creator>
    <dc:subject>Loses</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 Hauswurst</dc:rights>
    <dc:date>2004-02-07T11:23:22Z</dc:date>
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    <title>Verloren</title> 
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    <description>Das Crescendo der ewigen Kuft. Spuren ziehen, sie verwischen, im Zur&amp;uuml;ckweichen vor dem Dunklen, das sich nicht mehr vor Licht beugt. Von N&amp;auml;he zu N&amp;auml;he. In verst&amp;auml;ndige Distanz gehen - zuerst vor sich selbst, um dem Andern entgegenzugehen. Hand um Hand. Leer. Den Bogen silberner Saite eines geschundenen Instruments spannen, bis ein ungeheimliches Ger&amp;auml;usch Steine schleift. Sich das Wagnis, einzudringen in die &amp;auml;u&amp;szlig;eren Schichten des Ertragbaren, zumuten.  Aus diesen Regionen gibt es keine R&amp;uuml;ckkehr ohne Verlust. Verluste, die wir in anderen, helleren Stunden, Einsichten nennen werden. Mehr k&amp;ouml;nnen wir nicht. Breite die Fl&amp;uuml;gel. setze zum Flug an, unterbreche ihn. Steige auf. Im Gleitflug sich n&amp;auml;hern. Das Licht dort hinten geh&amp;ouml;rt uns nicht. Spuren verwischen. Spuren ziehen. Die Leere, die Verluste nicht hinnehmen. Das Zerst&amp;ouml;rte ersetzen. Die Entw&amp;uuml;rfe verwerfen, die ersten und auch den zweiten und dritten. Beginnen, was nie endet. Leben ist nicht von Leben verschieden. Auch im falschen das Richtige erkennen. Verletztes Leben steht als Schicksal gegen&amp;uuml;ber als Muster, Abschreckung, Entwurf  - als Sehnsucht des Vergessens. Den zweiten Tod durchqueren. Denkbar, m&amp;ouml;glich. Erhebe Dich, Fl&amp;uuml;geloses!</description>
    <dc:creator>Hauswurst</dc:creator>
    <dc:subject>Loses</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 Hauswurst</dc:rights>
    <dc:date>2004-01-19T17:19:16Z</dc:date>
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    <title>Sehe</title> 
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    <description>ich sehe frauen, die sich nach zehn uhr in wein ertrinken, um ihr gleichgewicht wiederzuerlangen, die sich wildfremden hingeben aus liebe zu ihrem mann, die ihren k&amp;ouml;rper qu&amp;auml;len und sich in ihre haut schneiden, um schmerz mit schmerz zu tilgen - immer wieder, und (er)glauben, da&amp;szlig; Lebendigkeit  in ihnen wiederkeimt; sehe frauen, die nach fre&amp;szlig;anf&amp;auml;llen sich ergehen, die nie verwinden werden, da&amp;szlig; sie ihre mutter nicht geliebt, sehe frauen mit roten schuhen fortw&amp;auml;hrend tanzen, wo ein tango ist das ganze lied, sehe frauen, die sich selbst opfern, weil andere keine opfer bringen k&amp;ouml;nnen... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sehe frauen, die...</description>
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    <dc:date>2004-01-19T17:14:53Z</dc:date>
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    <title>Nur ein Moment</title> 
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    <description>Ich habe wieder Sehnsucht nach der inneren Abgeschiedenheit meiner Seele: das, was mir einst Abgekl&amp;auml;rtheit war. Wie ein Geist wandelt mein Schatten, &amp;uuml;berlebt fernere Tage, und w&amp;auml;hrt&apos; ich tausend Jahr, nichts w&amp;auml;re es als nur ein Leben nach dem Tode...Mit den Muscheln vergrab mein Entsinnen in den Sand.</description>
    <dc:creator>Hauswurst</dc:creator>
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    <dc:date>2004-01-19T17:10:15Z</dc:date>
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