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    <title>Jedem Augenblick erwächst Erinnerung</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>Hauswurst</dc:publisher>
    <dc:creator>Hauswurst</dc:creator>
    <dc:date>2006-05-20T12:33:56Z</dc:date>
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    <title>Jedem Augenblick erwächst Erinnerung</title>
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  <item rdf:about="http://hauswurst.twoday.net/stories/2037882/">
    <title>Abschied von Tatjana</title>
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    <description>...&lt;br /&gt;
Wie hab ich das gefühlt was Abschied heißt.&lt;br /&gt;
Wie weiß ichs noch: ein dunkles unverwundnes&lt;br /&gt;
grausames Etwas, das ein Schönverbundnes&lt;br /&gt;
noch einmal zeigt und hinhält und zerreißt.&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
Rilke</description>
    <dc:creator>Hauswurst</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://hauswurst.twoday.net/topics/Dichtes&quot;&gt;Dichtes&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Hauswurst</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-20T12:20:00Z</dc:date>
  </item>
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    <title>Nachts...</title>
    <link>http://hauswurst.twoday.net/stories/817442/</link>
    <description>&lt;i&gt;Nachts, wenn das Pendel der Liebe schwingt&lt;br /&gt;
zwischen Immer und Nie,&lt;br /&gt;
stößt dein Wort zu den Monden des Herzens&lt;br /&gt;
und dein gewitterhaft blaues&lt;br /&gt;
Aug reicht der Erde den Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus fernem, aus traumgeschwärztem&lt;br /&gt;
Hain weht uns an das Verhauchte,&lt;br /&gt;
und das Versäumte geht um, groß&lt;br /&gt;
wie die Schmerzen der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sich nun senkt und hebt,&lt;br /&gt;
gilt dem zuinnerst Vergrabnen,&lt;br /&gt;
blind wie der Blick, den wir tauschen,&lt;br /&gt;
küsst es die Zeit auf den Mund.&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paul Celan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...wie sehr ich dieses Gedicht noch immer liebe, das vergessen schient, von sich gestossen, verdrängt - und wie, trotz all der kreichenden Zeit und trennenden Strassen, es noch immer dasteht: in mir, lautlos lebendig widerhallt.</description>
    <dc:creator>Hauswurst</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://hauswurst.twoday.net/topics/Dichtes&quot;&gt;Dichtes&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Hauswurst</dc:rights>
    <dc:date>2005-07-05T19:28:59Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://hauswurst.twoday.net/stories/154792/">
    <title>Widmung für Caroline J.</title>
    <link>http://hauswurst.twoday.net/stories/154792/</link>
    <description>Extreme Diversität &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht selten &lt;br /&gt;
überbrücke &lt;br /&gt;
ich diverse Welten, &lt;br /&gt;
mit einem Fuß &lt;br /&gt;
auf beiden Seiten, &lt;br /&gt;
in der Lücke &lt;br /&gt;
zwischen Tür und Angel. &lt;br /&gt;
Ich bin &lt;br /&gt;
ein ziellos &lt;br /&gt;
über meine Pflicht &lt;br /&gt;
gespannter Bogen: &lt;br /&gt;
Gefühl-bloß &lt;br /&gt;
zu dir hin &lt;br /&gt;
und von dir weggezogen. &lt;br /&gt;
In dieser Lage &lt;br /&gt;
haltlos schwebend &lt;br /&gt;
wähn&apos; ich mich &lt;br /&gt;
auf einer andern &lt;br /&gt;
Seite lebend, &lt;br /&gt;
und ich wage &lt;br /&gt;
einen Grat zu wandern &lt;br /&gt;
und mich zu verlieren. &lt;br /&gt;
Doch wie verloren ich &lt;br /&gt;
auch bin - ich finde &lt;br /&gt;
in dir mein Geschick! &lt;br /&gt;
Und ich vertiefe mich &lt;br /&gt;
in deinen Blick, &lt;br /&gt;
zerstreue mich &lt;br /&gt;
in alle Winde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Young-Jin Choi</description>
    <dc:creator>Hauswurst</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://hauswurst.twoday.net/topics/Dichtes&quot;&gt;Dichtes&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 Hauswurst</dc:rights>
    <dc:date>2004-03-03T10:59:35Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://hauswurst.twoday.net/stories/147691/">
    <title>Ulme</title>
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    <description>Ich kenne den Grund, sagt sie. Ich kenne ihn durch meine große Pfahlwurzel. &lt;br /&gt;
Du fürchtest ihn. &lt;br /&gt;
Ich fürchte ihn nicht: weil ich dort war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hörst du das Meer in mir, &lt;br /&gt;
ruhelos? &lt;br /&gt;
Oder die Stimme aus Nichts, die dein Wahnsinn war? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe, ein Schatten. &lt;br /&gt;
Wie du liegst und ihr nachweinst. &lt;br /&gt;
Hör nur: das sind die Hufe: sie ist fort, ein Pferd. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werd die ganze Nacht so galoppieren, schneller, schneller, &lt;br /&gt;
bis dein Kopf ein Stein ist, dein Kissen ein Stück Torf, &lt;br /&gt;
tönend, tönend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder soll ich dir den Klang der Gifte bieten? &lt;br /&gt;
Das jetzt ist Regen, die weite Ruhe. &lt;br /&gt;
Und das seine Frucht: zinnweiß wie Arsen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe jede Qual des Sonnenuntergangs ertragen. &lt;br /&gt;
Verdorrt bis zur Wurzel &lt;br /&gt;
brennen meine roten Fasern; sie stehn: eine Handvoll Draht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich breche in Stücke, die mich umfliegen wie Keulen. &lt;br /&gt;
Ein Wind von solcher Wucht &lt;br /&gt;
wird kein Herumstehn dulden: ich muss kreischen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Luna ist gnadenlos: die Unfruchtbare &lt;br /&gt;
will mich grausam schleifen. &lt;br /&gt;
Ihr Strahlen vernarbt mich. Vielleicht hab ich sie ergriffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lass sie gehn. Ich lass sie gehn, &lt;br /&gt;
vermindert, flach, nach radikaler Chirurgie. &lt;br /&gt;
Wie deine bösen Träume mich beherrschen, kleiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin bewohnt von einem Schrei. &lt;br /&gt;
Nachts flattert er aus &lt;br /&gt;
und sucht mit Haken nach etwas zum Lieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich schreckt dieses dunkle Ding, &lt;br /&gt;
das in mir schläft; &lt;br /&gt;
tagsüber fühl ich sein weiches, gefiedertes Drehen, die Bösartigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolken ziehen, zerstieben. &lt;br /&gt;
Sind das die Gesichter der Liebe, so bleiche &lt;br /&gt;
Unwiederbringlichkeiten? Schlägt dafür mein Herz? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fasse nicht mehr. &lt;br /&gt;
Was ist das, was für ein Antlitz, &lt;br /&gt;
so tödlich erstickend zwischen den Zweigen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dessen Schlangensäuren zischen &lt;br /&gt;
und den Willen lähmen. Es ist der abgetrennte, lahme Mangel, &lt;br /&gt;
der tötet, tötet, tötet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sylvia Plath</description>
    <dc:creator>Hauswurst</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://hauswurst.twoday.net/topics/Dichtes&quot;&gt;Dichtes&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 Hauswurst</dc:rights>
    <dc:date>2004-02-20T21:31:38Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://hauswurst.twoday.net/stories/138210/">
    <title>Des Messers ganzer Schärfe</title>
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    <description>Dein Schritt hat die Schwelle gehoben,&lt;br /&gt;
unter der aug&apos;nes Licht hervorquoll.&lt;br /&gt;
Du hast die Tür (zum Nichts) offen gelassen&lt;br /&gt;
und den Schüssel verloren.&lt;br /&gt;
Du grinst lieblich,&lt;br /&gt;
man hielt&apos;s für nachtes Lachen.&lt;br /&gt;
Schallend. Klaffend.&lt;br /&gt;
Des Bildnis Blut schwappt über,&lt;br /&gt;
in den geheimen Raum,&lt;br /&gt;
in dem ich mich sicher wähnte - &lt;br /&gt;
vor Deinen Lügen.</description>
    <dc:creator>Hauswurst</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 Hauswurst</dc:rights>
    <dc:date>2004-02-05T20:22:45Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://hauswurst.twoday.net/stories/126487/">
    <title>Weiß von Schnee</title>
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    <description>Fast blind vom Schnee, der uns in die Wärme &lt;br /&gt;
trieb,inmitten einer rauhen Nacht, &lt;br /&gt;
tanzten unsere Blick, wund und weiß. &lt;br /&gt;
Und alles tut noch immer endlos weh, &lt;br /&gt;
wenn ich dein Gesicht in meinem vor mir seh, &lt;br /&gt;
Wie frisch gefallener Schnee leuchtet weiß, &lt;br /&gt;
was ich nicht durch Zeit vergessen kann. &lt;br /&gt;
Seh dein Lächeln und dein stolzen Blick &lt;br /&gt;
auf mir ruhn, als suchten sie ihr Kleid. &lt;br /&gt;
Und der Schnee fiel weiß durch dein Haar, &lt;br /&gt;
dem Glanz von Mondlicht Schatten nah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schönste Melodie ist - die noch nicht geschriebne, &lt;br /&gt;
Meine Hände schrieben dir meine auf dein Gesicht, &lt;br /&gt;
mein Mund dir auf die Stirn sanft und &lt;br /&gt;
mein glückgetrankter Blick auf deine Haut. &lt;br /&gt;
Weiß fiel der Schnee, und es ward leise, &lt;br /&gt;
was ich nicht vergessen kann. &lt;br /&gt;
Vom Schnee ganz weiß strich ich dir durch Haar, &lt;br /&gt;
küßte deine Hände und verging in Himmel deines Blicks. &lt;br /&gt;
Vom Schnee ganz weiß ist meine Seele schwer, &lt;br /&gt;
sie schmerzt und blutet in dunkler Reise, &lt;br /&gt;
das Gestern währt das Morgen nicht.</description>
    <dc:creator>Hauswurst</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 Hauswurst</dc:rights>
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    <title>Grat</title>
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    <description>Weil ich nichts zurücknehmen kann,&lt;br /&gt;
ziehe ich mich zurück,&lt;br /&gt;
undenkbar, aber möglich.&lt;br /&gt;
Durchaus. Läßt.&lt;br /&gt;
Dem Wurm entgegengeschleudert:&lt;br /&gt;
Ich lasse dich los, so fest du mich hältst.</description>
    <dc:creator>Hauswurst</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 Hauswurst</dc:rights>
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