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Das Crescendo der ewigen Kuft. Spuren ziehen, sie verwischen, im Zurückweichen vor dem Dunklen, das sich nicht mehr vor Licht beugt. Von Nähe zu Nähe. In verständige Distanz gehen - zuerst vor sich selbst, um dem Andern entgegenzugehen. Hand um Hand. Leer. Den Bogen silberner Saite eines geschundenen Instruments spannen, bis ein ungeheimliches Geräusch Steine schleift. Sich das Wagnis, einzudringen in die äußeren Schichten des Ertragbaren, zumuten. Aus diesen Regionen gibt es keine Rückkehr ohne Verlust. Verluste, die wir in anderen, helleren Stunden, Einsichten nennen werden. Mehr können wir nicht. Breite die Flügel. setze zum Flug an, unterbreche ihn. Steige auf. Im Gleitflug sich nähern. Das Licht dort hinten gehört uns nicht. Spuren verwischen. Spuren ziehen. Die Leere, die Verluste nicht hinnehmen. Das Zerstörte ersetzen. Die Entwürfe verwerfen, die ersten und auch den zweiten und dritten. Beginnen, was nie endet. Leben ist nicht von Leben verschieden. Auch im falschen das Richtige erkennen. Verletztes Leben steht als Schicksal gegenüber als Muster, Abschreckung, Entwurf - als Sehnsucht des Vergessens. Den zweiten Tod durchqueren. Denkbar, möglich. Erhebe Dich, Flügeloses!
 

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